Donnerstag, 6. Juni 2013

Von Schwangerschaftsdiabetes und dem eingewöhnen im Kindergarten

Hallo meine lieben!
Bei uns geht's drunter und drüber!
Ich hab Euch ja von der Verdachtsdiagnose Schwangerschaftdiabetes erzählt. Irgendwie wars mir wirklich klar. Da mein Nüchternzuckerwert morgens grenzwertig ist muss ich jetzt Insulin spritzen. Jeden Abend 6 Einheiten.
Es wird noch nicht mal versucht eine Nahrungsumstellung und Sport anzuraten.... Ne, hab sofort einen Insulinpen in die Hand gedrückt bekommen.
Irgendwie find ich das schon ein wenig krass. Kennt ihr das? War es bei euch auch so, oder anders?
Mein Hausarzt wollte mir noch nicht mal einen Termin zum Gespräch geben, da hieß es wir überweisen alle schwangeren auch sofort an den Diabetologen. Der weiß was er tut!?!?
Weiß er das?
Irgendwie bin ich voll genervt davon!

Tja und dann war für unseren Paul die 1. Woche im Kindergarten angebrochen. Montag, Dienstag, Mittwoch gar kein Thema. Und heute wollte er nicht hin. Hat dann gebrüllt, getreten und gezornt als ich gegangen bin. Die Erzieherin hat gesagt das ging fast eine 3/4 Stunde. Und danach hat er immer wieder mal nach mir gefragt. Es sind halt 24 große Kinder. Das ist für den kleinen Wicht wohl schon ein wenig viel. Er ist mit der Erzieherin mal in die Krippe rüber, dort hat er sich sichtlich wohler gefühlt. Aber da ist kein Platz mehr frei!

Wir dachten wir tuen ihm was gutes, bevor im August das Baby kommt. Im September wäre er sowieso eingewöhnt worden aber wir wollten nicht dass er sich abgeschoben fühlt. Haben wir das jetzt zu bald gemacht?
Ich bin wirklich ein wenig im Zweifel. Aber heut Abend hat er gesagt, er geht morgen wieder? Was tun?
Wir spielen immer noch ein Spiel dort zusammen um den Abschied nicht zu hart zu machen. Morgen werde ich ihn schon nach 1/2 Stunden holen. Denn da machen die großen Wandertag und das wäre zuviel. Habe ihm nun erzählt, dass er morgen nur kurz zum Brotzeitmachen hingeht und dann wieder heim darf.
Hoffentlich ist das für ihn ok!?

Wie handhabt ihr das?

Dienstag, 4. Juni 2013

Blogparade: Schnäppchen beim Flohmarkt

Auf dem Blog von Nordfriesen Tagebuch gibt es mal wieder eine tolle Blogparade und da wollte ich diesmal auch teilnehmen.
Es geht um Schnäppchen auf dem Flohmarkt und da ich Flohmärkte liebe ist es Pflicht hier mal meine Erfahrungen zu schreiben.
Wir gehen auf viele Flohmärkte. Bücherflohmärkte, große Flohmärkte, Kinderflohmärkte, Fahrrad Flohmärkte....



Die liebsten sind mir persönlich aber die Kinderflohmärkte. Denn Kinder sind nicht unverschämt wenn sie etwas verkaufen wollen. Sie möchten ihr Taschengeld aufbessern und verlangen daher normale Preise. Oft konnten wir schon beobachten, dass dann irgendwann die Eltern dazu kamen und es Ärger gab, weil angeblich die Sachen zu billig verkauft wurden.
Naja.... kann man immer so oder so sehen.
Ich persönlich handle auf Kinderflohmärkten auch nicht, weil ich es schön finde wie die Kinder strahlen wenn sie etwas verkauft haben.

Bei uns in Dinkelsbühl gibt es in den Sommerferien immer zwei mal solch einen großen Kinderflohmarkt.
Worüber haben wir uns denn bisher sehr gefreut????
Hmm, wir haben für 5 EUR mal einen nagelneuen Badekindersitz gekauft, eine neue Motorikschleife für 50 Cent und allerhand Autos. Denn mittlerweile kauft Paul selbst und lässt sich nicht mehr im Kinderwagen hinhalten.
Da muss öfter mal ein Bruder Bagger oder ein Auto mit. Aber uns freut es ja auch wenn es ihn freut.

Für mich kauf ich eigentlich selten, ich suche noch einen schönen Holzeimer zum einpflanzen für meinen Brunnen. Den hab ich aber leider noch nicht gefunden.

Aber der nächste Termin steht schon. Nächten Samstag ist Kinderflohmarkt in der Nähe von uns. Da werden wir wohl nach dem Mittagsschlaf mal in Ruhe durchschländern.

Suchen noch einen Playmobil Bauernhof zum Mitnehmen. Vielleicht haben wir Glück!?!?

Sonntag, 2. Juni 2013

Einfach nur schwanger.... geht wohl nicht!

Ach ihr lieben! Vor 3 Jahren war ich mit unserem großen Paul schwanger. In dieser Zeit hatten wir noch Polterabend und Hochzeit. Alles war ok, nichts außergewöhnliches. Eine angenehme Schwangerschaft einfach.
Zum Schluss hin wurde uns dann zwar von 5 Frauenärzten und 2 Hebammen zu einem Kaiserschnitt geraten, da Paul zu groß ist oder wäre. Aber das war auch nicht sooooo schlimm für uns. Zwar nicht unbedingt unsere Traumvorstellung aber alles war gut und auch mit dem Kaiserschnitt gab es keinerlei Probleme.

Nun sind wir wieder schwanger. Haben leider den Frauenarzt wechseln müssen und nun geht's los.....
Ein hin und her..... Furchtbar!!!!!!!

Erstmal sind die Abstände der Kontrolle und die Untersuchungen in dieser Schwangerschaft irgendwie ganz anders. Viel weniger und liebloser aber gut, ist eben ein anderer Arzt. Aber nun kam vor 4 Wochen die Verdachtsdiagnose LKGS. 1 Woche warten auf einen Termin bei der Feindiagnostik....
Ergebnis: Die LKGS wird zu 99% ausgeschlossen, aber er vermutet Bluthochdruck und daher Probleme bei der Durchblutung zum Ende hin der Schwangerschaft. Außerdem denkt er dass die Schwangerschaft bereits 3 Wochen weiter ist. Daher wäre ich nun also 30. SSW.

So, zurück bei meiner Ärztin....
Alles anscheinend schmarrn. Die Durchblutung stimmt und ET bleibt auch wie berechnet. Also bin ich doch erst in der 27. SSW?
Aber.... sie hat Verdacht auf Schwangerschaftsdiabetes und schickte mich noch am selben Tag zum Diabetologen, da der Zuckertest in der Praxis zu hoch war.

OK. Also Diabetologe:
Langzeitzucker ganz normal. Gerade gemessener Zuckerwert auch normal, aber was kommt nun...
Ja, ich darf nun 9 Tage lang aufschreiben was ich wann esse und 7 mal am Tag Zucker messen!
Das Grammweise aufschreiben kann ich nicht durchhalten.... Paul lässt mich wenn es pressiert einfach sowas nicht machen. Ich soll auf Zwischenmahlzeiten gänzlich verzichten!?
Und mein Kind?
Paul ist seinen Apfel früh und Nachmittag nur wenn ich auch mit esse! Das machen wir immer so und er akzeptiert es absolut nicht.
Außerdem Weißmehlprodukte meiden. Seh ich ja ein. Aber ich kann doch nicht alles weg werfen was ich eingekauft hatte und nun ruck zuck neu kaufen? Auf Dauer gesehen seh ich es ein mich umzustellen. Aber von heute auf morgen? Wenigstens das vorhandene muss doch erst weg, ich hasse es Lebensmittel weg zu werfen! Ist ja auch eine Frage des Geldes!

Ich esse so gerne Schokolade und Kekse. Momentan verzichte ich weitgehendst und der Zucker ist ok. Mal 5 oder so mehr wie der Richtwert aber da weiß ich dann immer gleich an welchen Lebensmitteln es gelegen hat.

Habt ihr Erfahrung damit?
Mich macht das so wahnsinnig, nicht ab und an einfach mit gutem Gewissen 1 Stück Kuchen essen zu dürfen. Wir sind auch öfter unterwegs und essen dann mal hier oder dort 1 Würstchen o.ä. Bietet sich ja an wenn man grad zur Essenszeit auf Kirchweih, Messe oder Geburtstagen unterwegs ist.
Wie habt ihr das gehandhabt?

Ich bin wirklich gespannt was da am Ende rauskommt. Vorallem auch.... was kommt als nächstes? Und vorallem wann ist jetzt Geburtstermin?

Werde nochmal die nächsten 2 Wochen zu dem netten Dr. von der Feindiagnostik gehen und auch zur Hebammensprechstunde....
Diese Schwangerschaft wird wohl sehr spannend.......

War das bei Euch auch so?